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Cabo Verde 2008
Kapverdische Inseln

Im Oktober 2008 haben wir unseren Urlaub auf den Kapverdischen Inseln - einem Inselarchipel aus 9 bewohnten und mehreren
unbewohnten Inseln im Atlantik - verbracht. Die Inseln liegen ca. 500 km vor der afrikanischen Westküste, rund 1500 km südlich von Teneriffa.

Unser Haupturlaubsort war die Insel Sal, eine wüstehafte Insel mit einer Ausdehnung von ca. 30km in Ihrer Längsachse.
Einen Tagesbesuch haben wir auch der Vulkaninsel Fogo abgestattet, über der der Pico de Fogo - ein riesiger Vulkan - thront.

Unsere Erlebnisse sind in den nachfolgenden Bildern dokumentiert.
Das Land, das seit 1975 unabhängig ist, kennt noch keinen Massentourismus, das war ein besonderer Reiz für uns - das wird sich aber in den
kommenden Jahren wohl ändern - erste große Hotelketten haben das Land schon entdeckt...


Der Eingang des RIU-Hotels Garopa auf der Kapverden-Insel Sal, in dem wir untergebracht waren....



Die RIU-Hotels Funana und Garopa an der Südwestküste der Wüsteninsel Sal. Insgesamt 1000 Zimmer...eine kleine Stadt in sich mit mehreren Restaurants,
Bars, Disco, Geschäften etc. (HDR-Bild)



Der Strand bei Sonnenuntergang vor unserem Hotel - Blick Richtung nordwesten zum 165m hohen Monte Leao im goldenen Licht er untergehenden Sonne (HDR-Bild)



Ein kleiner Leuchtturm steht an der Südwestspitze der Insel - direkt vor dem Hotelkomplex gelegen.



An der Südküste der Insel liegt das kleine Städtchen Santa Maria - diese Stadt ist touristisch am weitesten entwickelt und in ihrer Umgebung
sind auch fast alle Hotels der Insel zu finden..

 

 

  
Am Hafen von Santa Maria landen die Fischer am Nachmittag und verkaufen direkt am Steg ihren frischen Fang.

 

 

Auf dem Weg von Santa Maria Richtung Haupstadt Espargos kommt man an der kleinen Fatima-Kapelle vorbei (HDR-Bild).



Espargos - die Hauptstadt von Sal. Die Stadt bietet wenig Sehenswürdigkeiten, dafür bietet sie arfikanisches Flair noch weit abseits vom Tourismus.



Östlich von Espargos liegt Pedra Lume. In einem Krater liegen Salzbecken in denen bis in die 30er-Jahre Salz produziert und exportiert wurde. Heute wird hier nur noch
für den Eigenbedarf der Insel produziert....(HDR-Bild)

 

 

Arbeiter beim Verladen des Salzes.



  
1804 wurde ein Tunnel in die Kraterwand gebohrt um leichter an die Salzpfannen zu gelangen - heute dient er als Zugang
für die (derzeit noch) wenigen Touristen...(HDR-Bild)

 

 

Eine Seilbahn brachte das Salz zum Hafen - die Seilbahn ist schon lange nicht mehr in Betrieb und heute schon halb verfallen...



...speziell die Verladestation am Hafen ist heute in einem denkbar schlechten Zustand - aber ein beliebtes Fotomotiv (HDR-Bild).



Ein kleiner Friedhof in Pedra Lume - 85% der Inselbewohner sind katholisch, allerdings mit fallender Tendenz. Freikirchen und Sekten sind auf dem Vormarsch...(HDR-Bild)

 


Schiffswrack vor der Ostküste nahe Pedra Lume - das Schiff ist hier unmittelbar vor dem Strand auf Grund gelaufen. (HDR-Bild)

 


An der Bucht von Buracona im Nordwesten der Insel ist das "Blaue Auge" zu finden. Ein 12m tiefes Loch im Felsen, unter dem das Meer liegt - um die Mittagszeit,
wenn die Sonne im richtigen Winkel direkt in das Loch hineinscheint, leuchtet das Meerwasser tiefblau auf.



Kindergarten in Palmeira, einer kleinen Hafenstadt im Westen der Insel.

 


  
Im selben Ort konnten wir auch einen Blick in die Schule werfen. Die Kinder in ihren Schuluniformen hatten gerade Pause.....


Etwas nördlich der Hauptstadt Espargos liegt auf der an und für sich sehr trockenen und kargen Insel die Oase Terra Boa.
Hier bauen die Einheimischen Kohl, Mais Bohnen und diverse andere Gemüsesorten an.

 

 

Nördlich von Terra Boa wird die Landschaft wieder abrupt trocken. Der ehemalige Vulkanschlot Morrinho de Acucar scheint hier in einem See zu liegen...
... dies ist aber nur eine Fatamorgana, denn erst hinter dem Berg ist die Nordküste der Insel - davor ist nur eine karg schöne Steinwüste.

 


Eine einsame Akazie wiegt sich vor einem nicht vorhandenen See im Wind - die Insel ist generell sehr windig, dadurch sind die Temperaturen aber auch gut erträglich.

 


Der 46m hohe Morrinho de Acucar aus der Nähe - er liegt fast direkt an der Nordküste der Insel -Der ganze Berg besteht aus schönen Basaltsäulen.

 

 

Sonnenuntergang im Atlantik vor unserem Hotel...(HDR-Bild)

 

 

Sonnenuntergang vor unserem Hotel...(HDR-Bild)

 

Vulkaninsel Fogo:
Mit einer 2-motorigen LET 410 sind wir mit knapp einer Stunde Flugzeit von Sal auf die Insel Fogo (bzw. retour) geflogen

 

 

Vulkaninsel Fogo:
Die malerische Kirche Nossa Senhora da Conceicao im Hauptport Sao Filipe. Der portugiesische Kolonialstil ist allgegenwärtig in dem malerischen Städtchen. (HDR-Bild)

 

 

Vulkaninsel Fogo:
Sao Filipe, mit ca. 10000 Einwohnern die Hauptstadt der Vulkaninsel Fogo.

 

Vulkaninsel Fogo:
Die Auffahrt zum Vulkankegel führt durch eine bizarr schöne Lanschaft mit alten Vulkanschloten - immer wieder überqueren wir Lavafelder vergangener Ausbrüche. (HDR-Bild)

 

 

Vulkaninsel Fogo:
einer der eloschenen Vulkanschlote... (HDR-Bild)

 

 

Vulkaninsen Fogo:
Eine Seidenspinne (Nephila Senegalensis) - die Verifizierung der Art steht noch aus... der Körper der Weibchen wird bis zu 5cm groß (Männchen sind viel kleiner). Die gesamte Spannweite inkl. Beine erreicht bis 15cm und die Netze können bis zu 2m Durchmesser erreichen. Nix für Leute mit Spinnenphobie...

 

 

Vulkaninsen Fogo:
Der Pico de Fogo. Mit 2.839m der höchste Berg der Kapverden und zweithöchste Berg im Nordatlantik. Er wird nur noch durch den
Teide auf Teneriffa übertroffen (HDR-Bild)

 

Der Anstieg auf fast 3000m vom Meeresspiegel aus ist ein enorm faszinierender Anblick.
Der Kegel baut sich hier im Bild 1200m über dem Kraterboden auf (HDR-Bild)

 

Vulkaninsel Fogo:
Die Caldera, die von Schutt und Gestein übersät ist, hat einen Durchmesser von 8 km. Die alte Kraterwand, die hier im Hintergrund zu sehen ist, erhebt sich
knapp 1000m vom Kraterboden - hier kann man nur noch staunen über die gewaltigen Ausmaße des Vulkans (HDR-Bild)

 

Vulkaninsel Fogo:
Beim letzten Ausbruch des Pico am 2. April 1995, entstand der Pico Pequeno (kleiner Pico), der im Bild hier genau vor dem Pico zu sehen ist.
Der erstarrte Lavastrom im Vordergrund stammt genau von diesem letzten Ausbruch (HDR-Bild)

 

Vulkaninsel Fogo:
Die Straße, die durch die Caldera führt verläuft mitten durch die Lavafelder - die Dimensionen der Geröllmassen und der Kraterwand im Hintergrund sind immer wieder atemberaubend (HDR-Bild)

 

Vulkaninsel Fogo:
Fast senkrecht baut sich gegenüber des Vulkanschlots die Kraterwand aus der Caldera auf - die Wand ist mit
ca. 1000 Höhenmetern nur rund 200m niedriger als der Vulkankegel selber (HDR-Bild)

 

  
Vulkaninsel Fogo:
Beim Verlassen der Insel haben wir nochmal einen Blick von oben - hier handelt es sich aber nur um einen kleinen, alten Krater...der Hauptkrater ist weit im Hintergund oben links...

 

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